Viktoria Glesch-Paffendorf  - SVE  2 : 1 (1 : 0)

Das erste vonzwei „Jokerspielen“ verlor unsere Erste heute im verlassenen Glesch-Paffendorf. Schön für die Fans war dabei nur, dass sie erstmalig keinen Eintritt zahlen mussten, weniger schön war, dass es nichts zu essen und zu trinken gab. Und weniger schön war dann zu guter letzt auch das Ergebnis. 

Die Partie begann denkbar schlecht, als Marco Braun nach zwei Minuten ein Luftloch schlug und Ahmeti dankbar Mattis Klöpper keine Chance ließ. Unser Team war aufgeschreckt und verstand es im ersten Durchgang nicht, die Vorsätze auf den Platz zu bringen. Das schnelle Umschaltspiel der Gastgeber ließ den SVE ein ums andere Mal schlecht aussehen. Dabei verpasste die Viktoria mindestens zweimal das zweite Tor. Der SVE hatte nur eine gute Chance. Nach einer tollen Aktion über mehrere Stationen verzog Massimo Walbert über das Tor. Sicher stimmte der Einsatz und die Bereitschaft in Halbzeit eins, aber der Fokus reichte nicht aus, um den frühen Rückstand wettzumachen.

Zweimal - durchaus ungewöhnlich - wechselte das Trainerteam um Achim Rodtheut und Carsten Wissing in der Halbzeit. Tom Voss und Jan Vopel sollten Akzente setzen und dem Tempo der Viktoria mehr entgegen setzen. Diesmal gelang dem SVE der perfekte Start. Eine Ecke von Emrah Cebeci verwandelte Luke Pabich mit dem Kopf (48.). In der Folge übernahm unser Team das Kommando, hatte Torchancen und bestimmte die Begegnung. Der Führungstreffer lag mehrmals in der Luft, zum Beispiel als der Torwart überragend gegen Massimo Walbert klärte. Nach siebzig Minuten sorgte des SVE mit defensiven Fehlverhalten selber dafür, dass der Gastgeber wieder Mut fasste, offensive Aktionen einzubringen. So rettete zweimal der Außenpfosten, ehe ein erneut gravierender Fehler in der Innenverteidigung dem starken Krasniqui die Führung ermöglichte (81.). Unser Team warf alles nach vorne, um den Ausgleich zu erzielen, doch mit hohem Einsatz und einer Portion Cleverness rettete der Gastgeber das Ergebnis über die Ziellinie. 

Unter dem Strich muss sich der SVE diesmal den Vorwurf gefallen lassen, dem Gegner die Toredurch individuelle Aussetzer  auf dem Silbertablett serviert zu haben. Weil die Viktoria mit hohem Tempo und Einsatz agierte und die Chancen nutzte, mussten Fans und Mannschaft heute eine nicht erfreuliche Rückfahrt auf sich nehmen. Die zweite Saisonniederlage hat man sich gegen einen heute starken Gegner selber eingebrockt. Am Donnerstag in Nierfeld hat man schnell die Möglichkeit, den heutigen Auftritt zu korrigieren. 

Abfahrt für die Fans mit der Mannschaft ist um 17:30 Uhr.