FC Inde Hahn - SVE  0 : 2 (0 : 1)

Über hundert SVer unter den 160 Zuschauer machten das heutige Spiel zu einem stimmungsvollen Heimspiel für unser Team. Dass sie sich am Ende der Begegnung über einen verdienten Auswärtssieg freuen konnten, stand unter dem Strich nicht zur Diskussion. Dennoch machte es unser Team den Nerven der Schwarz-Weißen nicht leicht. 

So richtig in die Begegnung kam unsere Mannschaft erst nach zwanzig Minuten. Das Team wirkte doch noch vom letzten, desaströsen Auftritt in Hahn gehemmt. Einmal musste Bronikowski gegen eine verunglückte Rettungsaktion von Marco Braun aufmerksam klären, ansonsten war die Defensive Herr im Kitzenhausweg. Bis zur Pause entwickelte sich dann eine Begegnung mit wenig Spielfluss und häufiger Hektik, zu der das Schiedsrichtergespann in einer fairen Begegnung auch seinen Beitrag leistete. Der SVE versäumte es schon in der ersten halben Stunde in Führung zu gehen, als Emrah Cebeci und Niklas Valerius gleich mehrmals im Eins gegen Eins am überragenden Roy Flekken im Hahner Gehäuse scheiterten. In der 38. Minute war es dann soweit. Mit einem endlich einmal gelungenen Spielzug über Burhan Gülez zu Emrah Cebeci, der perfekt Niklas Valerius bediente, hieß es dann 1 : 0 (38.). 

Die Pausenführung war verdient, hätte sogar schon eine Vorentscheidung bringen können, doch dies verhinderte der ausgezeichnete Flekken mit mehreren starken Paraden. Dies setzte sich zum Leidwesen der SVE Fans und Spieler auch zu Beginn von Halbzeit zwei fort, als wieder Valerius und Cebeci nach starken Aktionen scheiterten. Und wie das im Fußball immer wieder vorkommt, wenn man den Gegner am Leben lässt, entwickelte sich auch die Schlussphase in Hahn hektisch und durchaus kritisch bezüglich des verdienten Dreiers. Hahn warf alles nach vorne, kam zu einem Lattenschuss von Mo Drame und einigen gefährlich Bällen in dem Strafraum, bei denen Torwart Oliver Bronikowski aber gewohnt aufmerksam blieb. Abseitstore auf beiden Seiten sorgten für viel Aktionen und Aufregung, ehe Emrah Cebeci nach eigener Balleroberung uneigennützig Niklas Valerius bediente, der nur noch einschieben musste.

Der heutige Sieg war wichtig, verschafft er doch erst einmal eine Position im oberen Drittel. Weil man nächsten Sonntag spielfrei und der Bitte von Glesch-Paffendorf zur Verlegung nachgekommen ist, bleiben nun zwei Wochen Zeit, um sich auf das nächste Heimspiel gegen den GKSC Hürth vorzubereiten.

Die ersten sieben Saisonspielen mit drei Siegen, drei Unentschieden und einer Niederlage gegen Spitzenreiter Wesseling lassen genug Luft nach oben im Leistungsvermögen unseres Team erkennen. Erfreulich ist aber, dass man derzeit mit sieben Gegentoren in der ausgeglichenen Liga die Abwehr mit den wenigsten Gegentreffern stellt und damit einen wichtigen Kritikpunkt aus der letzten Saison verbessert hat.