Germania Teveren - SVE  1 : 4 (1 : 2)

Vieles deutete heute auf ein Deja Vu in Teveren hin und so ließ es für die immerhin 30 SVer unter den 60 Zuschauern arges befürchten. Ein Rasenplatz, der durch den Dauerregen arg in Mitleidenschaft gezogen war und schwer an die fürchterlichen Verhältnissen aus dem letzten Spiel erinnerte, als der SVE mit 1:2 in letzter Minute verlor.

Und wieder war der Start ein klassischer Fehlstart. Erste Ecke für Teveren, schlechte Zuordnung und Wilhelm köpft das 1 : 0 (2.). Doch der SVE zeigte eine positive Reaktion und hatte schnell durch Gülez und Valerius zwei Ausgleichchancen. Die dritte Gelegenheit nutzte man dann kompromisslos zum Ausgleich. Emrah Cebeci war gefoult worden und Niklas Valerius verwandelte den fälligen Strafstoß. Die folgenden 15 Minuten bestimmte der SVE das Geschehen und kam zu weiteren, teils sogar gut herauskombinierten Chancen. Dann folgte ein Bruch im Spiel und der Gastgeber übernahm das Kommando. Mit ein bisschen Glück und Einsatz überstand man die Phase und machte seinerseits mit einem schönen Konter zum richtigen Zeitpunkt die Pausenführung perfekt. Tom Voss setzte sich durch und bediente Orestis Kollias, der zum 2 : 1 traf. (43.).

Die Bedingungen wurden auch nach dem Wechsel nicht besser. Es war ein Mentalitätsspiel und beide Teams nahmen mit hohem Einsatz die Bedingungen an. Teveren drückte und hatte ein paar Gelegenheiten, der SVE versuchte immer wieder zu kontern und versäumte unter anderem durch Burhan Gülez den vorentscheidenden Schlag. Teverens Torwart parierte mehrmals ausgezeichnet. In der 70. Minute war er dann aber machtlos. Tom Voss startete wieder gut bedient durch und legte Niklas Valerius auf, der problemlos einnetzte. 

Auch jetzt steckte der Gastgeber nicht auf und forderte volle Konzentration und Einsatz der gesamten SVE Mannschaft. Und die fightete im Kollektiv. Am Ende durfte der eingewechselte Philipp Quandt mit seinem ersten Pflichtspieltor den Schlusspunkt (94.) unter ein Spiel setzen, das der SVE verdient, aber sicher auch zu hoch, gewann. Leider gab es auch ein paar Dinge, die aufzuarbeiten sind, die Arbeit wird also nicht kleiner.  

Nun freuen sich alle auf den Klassiker gegen Hertha Walheim. Das offizielle Flutlicht-Eröffnungsspiel wird am kommenden Freitag um 19:30 Uhr sicher eine große Kulisse anlocken.