Spvg. Wesseling-Urfeld  -  SVE  2 : 1 (1 : 0)

Nach der ersten Saisonniederlage schaut der SVE von unten auf die Tabelle. Sicher kann man in Wesseling verlieren, aber die Art und Weise war ärgerlich.

Unser Team kam gut in die Begegnung, hielt den Gastgeber vom Tor weg und setzte den Plan, immer wieder gefährlich in die Spitze zu kombinieren ordentlich um. Doch wie zuletzt - diesmal auf einem herrlichen Rasenplatz - gelang es zu selten gefährlich in den gegnerischen Strafraum zu kommen. Ein paarmal missriet der letzte Kontakt oder der letzte Pass war zu ungenau. So waren die Chancen durch Günes, Voss und Kollias allenfalls als halbe Torchancen zu zählen. Der Gastgeber, sicher einer der Topfavoriten auf den Aufstieg, kam nach 41 Minuten zur ersten Torchance, als der SVE zu passiv agierte und Torwart Oliver Bronikowski stark hielt. Nur eine Minute später dann eine vergleichbare Situation. Wieder gelang es - nach einem dummen Ballverlust - der Defensive nicht, die Situation aggressiv zu klären und Scholz schoss aus gut zwanzig Metern unhaltbar ein.

In der Halbzeit hatte man einige Maßnahmen angesprochen, doch es begann äußerst ungünstig, musste Bronikowski doch nach 40 Sekunden den Ball erneut aus dem Netz holen. Diesmal war die Spvg. über ihre linke Seite durchgebrochen und trotz Überzahl der Defensive konnte Köpp einschieben. Der SVE erholte sich von diesem Schock und wehrte sich, machte aber leider viele unnötige Fehler, oft weil man zu lange mit dem Ball lief und den einfachen Pass verweigerte. Dennoch traf Emrah Cebeci mit einem tollem Freistoß nach 72 Minuten zum 1:2 Anschluss, nachdem er fünf Minuten zuvor nur den Innenpfosten getroffen hatte. Nun glaubten die vielen SVE Fans unter den 250 Zuschauern wieder an ihr Team. 

Die beste, leider auch einzige Chance aus dem Spiel, hatte Burhan Gülez, der alleine auf das Tor zulief und an der Fußabwehr des gegnerischen Torwarts scheiterte.

Unter dem Strich war das heute eine unnötige Niederlage bei einem starken Gegner. Gerade im Spiel nach vorne muss eine deutlich Steigerung her. Und das schnellstmöglich.

Im kommenden Heimspiel steht die Mannschaft nun schon unter Druck, um nicht den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren. Der kampfstarke Gegner aus Erftstadt muss dann auf unserem Kunstrasen spüren, dass der SVE die richtigen Schlüsse aus den Fehlern gezogen hat.