SW Düren - SVE  4 : 2 (2 : 1)

Durch die Niederlage beim Tabellenletzten verschärft sich die Situation unserer Ersten wieder dramatisch. Mit einer Liste von zehn Ausfällen trat man die Reise nach Düren an und fuhr am Ende ernüchtert zurück. 

Das Spiel begann zerfahren, Zugriff hatte der SVE selten, war oft zu passiv und lief immer wieder Gefahr gegen die schnellen Dürener Stürmer. So fiel dann die Führung für den Gast aus einer schnellen Umschaltaktion als Gräper vor Mattis Klöpper die Nerven behielt. (21.). Der Weg, den der SVE sich vorgenommen hatte, sicheres und schnelles Passspiel führte dann recht schnell zum Ausgleich, den René Lauffenberg erzielte (28.). Doch anstatt aktiv zu bleiben, ließ unser Team wieder nach und kassierte folgerichtig durch Amponsah, der ein Chaos im Eilendorfer Strafraum nutzte, den verdienten 2 : 1 Pausenrückstand. 

Der Start in Halbzeit zwei gelang dann nahezu perfekt. Eine schöne Kombination vollendete Furkan Günes zum 2 : 2. In der Folgezeit zeigte unser Team zwar eine deutlich bessere Leistung als in Halbzeit eins, doch am Ende sollte ein Fehler die Entscheidung bringen. Und weil der Gastgeber deutlich mehr Situationen in der Box hatte und am Ende weniger Fehler machte, ist die Niederlage unter dem Strich verdient. Walter Wogu vollendete nach einem langen Ball, den ein Innenverteidiger einmal falsch berechnete, und sorgte nach 85 Minuten für den gefühlten KO. Die letzten Minuten verliefen dann kopflos und in der Nachspielzeit erzielte Amponsah mit einem Konter das Endergebnis. 

Sicher hat man heute den Ausfall von vielen Leistungsträgern als Alibi. Doch das darf nicht gelten. Die Vielzahl an Gegentoren sind momentan das größte Manko. Fehler entscheiden über Sieg oder Niederlage und davon macht der SVE momentan zu viele. Am Donnerstag in Erftstadt steht nun fast ein Endspiel auf dem Programm. Da sich die personelle Situation nicht groß verändern wird, müssen andere Wege gefunden werden, um in Erftstadt zu bestehen. Viel Arbeit für alle steht an!