SVE - FC Düren-Niederau   0 : 3 (0 : 2)

Zwölf Minuten waren in der DELHEID & FROMMHOLD ARENA vor ca. 200 Zuschauern im Eilendorfer Gefrierschrank gespielt und der bis dahin starke Auftritt des SVE wurde mit einem verunglücktem Pass von Torwart Aleks Arsenovic ad absurdum geführt. Der Ball landete genau im Fuß des Niederauer Stürmers, der geschickt den Laufweg mit Dennis Körner zentral vor dem Tor kreuzte und so zu Fall kam. Die sehr bittere Konsequenz war die rote Karte für unseren Innenverteidiger und eine folgerichtige Wendung im bis dahin guten Spiel des SVE.

Zwölf Minuten hatte man den Gegner sehr gut im Griff und Richtung Tor gedrängt und selbst in der Folgezeit in Unterzahl bleib der SVE aktiv. Doch die Klasse des Gastes zeigte sich dann in der konsequenten Ausnutzung der ersten richtigen Torchance. Gut wurde Bleja frei kombiniert und vollendete gegen Arsenovic (34.). Als dann ein weiterer grober Schnitzer bei der Zuteilung der Gegenspieler bei einem Freistoß dazu beitrug, dass Breuer völlig unbedrängt ins Tor köpfen konnte (39.), war das Spiel quasi entschieden.

Auch nach dem Wechsel konnte unser Team durchaus überzeugen. Man erfüllte mit Herz und guter Einstellung, trotz vieler gefühlt ungerechten Beurteilungen des Schiedsrichtergespanns, konsequent die Vorgaben des Trainerteams und hatte auch im zweiten Durchgang mindestens genauso viele Spielanteile wie der Spitzenreiter. Der Gast zeigte aber auch da wieder seine brutale Effektivität, als erneut Bleja zwanzig Minuten vor Schluss - mit dem ersten Torschuss in Halbzeit zwei - die Führung ausbaute. Bis zum Schluss wehrte sich unsere Mannschaft, war in Unterzahl aber gegen das Spitzenteam, bei dem am Ende bemerkenswerte fünf Japaner auf dem Eilendorfer Kunstrasen standen, chancenlos. Der durch einen unnötigen Fehler selbst eingeleitete Platzverweis war letztlich die spielentscheidende Situation. Trotz guter Einstellung und vieler guter Ansätze hatte man unter dem Strich keine Chance und musste am Ende eingestehen, dem Gegner so heute nicht gewachsen zu sein.

Bleibt nur der Blick nach vorne, zu den zwei extrem wichtigen Begegnungen gegen Erftstadt und Hürth. Am Sonntag in Erftstadt muss der SVE punkten, um den Widersacher auf Distanz zu halten. Unterstützung hat unser Team nach den unglücklichen Ereignissen heute von allemal verdient.