(Bericht von C.W.)

Am zweiten Spieltag empfing der SVE mit der U18 von Hertha Walheim den souveränen letztjährigen Meister der B-Jugend-Bezirksliga zum ersten Derby und Spitzenspiel der Saison.

Leider war der Mannschaft davon in den ersten rund 45 Minuten nur sehr wenig anzumerken. Meist war man den bekannten Schritt zu spät und hatte eine erhebliche Fehlerquote vorzuweisen. Nach zwei guten Chancen der Walheimer gelang der U19 dennoch aus dem Nichts die allerdings gut herausgespielte Führung durch Etienne Feese. Doch auch mit dem Tor im Rücken kam das Team nicht ins Spiel, sodass die Gäste unter starker Mithilfe der SVE-Defensive das Spiel noch vor der Pause zur verdienten Führung drehen konnten.

Im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer nun ein anderes Spiel. Der SVE agierte nun druckvoll mit hohem Aufwand in einem zunehmend hektischen Spiel. Direkt nach der Pause hatte Abdu Basogul den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte jedoch am stark parierenden Torhüter. Auch in der Folgezeit war die Eilendorfer U19 nun das dominante Team, wenngleich Walheim durch schnelle Konter stets gefährlich blieb. Schließlich konnte Kapitän Albert Korotaev nach starkem Einsatz von Fabio Hammel den mittlerweile nicht unverdienten Ausgleich erzielen, welchen Walheim im direkten Gegenzug wieder in eine Führung drehen konnte. Die Mannschaft zeigte eine starke Reaktion und kam durch Fabio Hammel und Tobi Knoben zu guten Torchancen, während Timon Götzenich im 1:1 gegen einen Gästeangreifer die Mannschaft im Spiel hielt. Da dem SV durch den heute schwachen und oftmals überforderten Schiedsrichter noch ein möglicher Elfmeter verwehrt blieb und Etienne Feese kurz vor dem Abpfiff nur die Latte traf, blieb es letztlich bei der 2:3 Niederlage.

Angesichts des Chancenplus und der guten Reaktion der Mannschaft im zweiten Durchgang wäre ein Unentschieden sicherlich das gerechtere Ergebnis gewesen. Wenngleich der Walheimer Sieg aufgrund der ersten Halbzeit ebenfalls nicht ganz unverdient ist. Hier konnte der SV einfach viel zu wenig von seinen Vorsätzen auf den Platz bringen und muss somit, trotz deutlicher Steigerung im zweiten Durchgang, eine ärgerliche Niederlage hinnehmen. Es gilt nun dringend aus den gemachten Fehlern zu lernen und am nächsten Sonntag beim Bedburger BV (12:00 Uhr) eine Reaktion zu zeigen!