Bei bestem Fußballwetter traten wir heute in Simmerath, auf dem sehr kleinen Kunstrasen, an. Mit dem Platz kam die Mannschaft auch überhaupt nicht zurecht, dennoch wollten wir in Halbzeit eins viel fußballerisch lösen. Da die Räume durch Kampf und Laufbereitschaft der Eifler extrem eng gemacht wurden, kam es immer wieder zu schmerzlichen Ballverlusten. Bevor wir zum ersten Torschuss kamen hatte die SG schon zwei gute Möglichkeiten, bei denen TW Nico aber hellwach war. Mit der ersten guten Chance kam die U12 dann auch zum ersten Tor, durch Tread, nachdem Nils klasse in den Rückraum gespielt hat. Postwendend kam der Ausgleich durch den ersten Distanzschuss vom Schussstarken Kapitän der Gastgeber. 

Zur zweiten Halbzeit stellten wir dann mehr auf lange Bälle, wodurch wir häufiger hinter die Kette der Eifler kamen, hier aber oft zu unentschlossen agierten, außer einmal Nils, der aus dem Gewusel heraus den Ball volley in den Winkel knallte. Mit dem Tor gewannen wir ein wenig mehr Sicherheit und Spielfreude, vergaben aber die ein oder andere Chance sehr leichtfertig, wobei wir selbst nie das Gefühl hatte, dass der Sieg schon sicher ist, da KoLaEis immer wieder mit Tempo anlief. So war es 10 min vor Ende erneut der Kapitän, der Nico aus 20 Metern keine Chance ließ. Beide Mannschaften gingen nun voll auf Sieg. 3min vor dem Ende dann eine extrem bittere Situation für den Gastgeber, als Nils eine eigentlich harmlose Flanke brachte, welche York auf den Kopf abgefälscht wurde und ins Tor kullerte. Danach passierte nicht mehr viel, sodass ein glücklicher Sieg für den SVE zu Buche stand.

Kader: Nico, Boran, Felix, Mehmet, Frederik, Finn, York (1), Nils (1), Tread (1), Mats, Etrit

Fazit: Wir haben in dieser Saison so viele Spiele klar beherrscht und dennoch verloren, da dürfen wir uns nun auch mal über einen dreckigen Sieg freuen. Dennoch muss man festhalten, dass sich einige Jungs mal Gedanken über ihre Trainingseinstellung machen sollten, denn die Leistung kommt nicht von irgendwo. Nächste Woche geht es zum vorletzten Spiel nach Dürwiß, wo eine deutliche Leistungssteigerung her muss, um auch dort zu punkten.