SVE - Germania Teveren  1 : 0 (0 : 0)

Muttertag, Hundewetter, schwache Leistung im letzten Spiel, letztes Heimspiel der Alemannia, da musste man schon ein geringes Zuschauerinteresse erwarten. Dass aber trotzdem über 150 Fans in die Delheid&Frommhold Arena gekommen waren, zeigt die große und bemerkenswerte Unterstützung für das Team.

Und das zahlte heute auch mit einem - zumindest in Halbzeit zwei - starken Auftritt zurück.

Zunächst gelang in Halbzeit eins recht wenig. Nzerue hatte zwei Chancen, vergab aber zum Glück für den SVE. Die größte Gelegenheit hatte - trotz wirklich mannschaftlich nicht überzeugender Leistung -dennoch unser Team, doch Emrah Cebeci scheiterte im 1:1 an Torwart Rohrberg. Insgesamt agierte der SVE doch recht angespannt und zurückhaltend, so dass man zur Pause weiterhin Sorgen haben musste.

Nach dem Wechsel hatte die Germania zu Beginn noch eine große Gelegenheit, nachdem Marco Braun ausgerutscht war. Doch wieder verzog der Gästestürmer.

Danach spielte nur noch der Gastgeber, setzte den Gast immer mehr unter Druck und kam zu Chancen. Es dauerte bis zur 75. Minute, als ein schönes Spielzug nach Vorlage von Emrah Cebeci und Lukas Klein-Brömlage den einlaufenden Marc Kmieckowiak fand, der sein erstes Tor für den SVE - unhaltbar für Rohrberg - , markierte. Der Treffer wirkte befreiend.

Zwar gab Teveren nicht auf, aber gefährlich wurde es für die SVE Abwehr um den überragenden Dennis Körner heute nicht, auch weil jeder Akteur an seine Grenzen ging.

Auf der Gegenseite zeigte sich wieder einmal, dass unsere Mannschaft den Zuschauern keinen ruhigen Spielverlauf zu gönnen scheint und so spielte die Erinnerung an Glesch und Frechen oder das Hinspiel in Teveren sicher bei allen eine nicht unwesentliche Rolle als beste Gelegenheiten ausgelassen wurden.

Die klaren Chancen von Nilklas Valerius (Pfosten und am Torwart im 1:1 gescheitert) und dem agilen Jan Kaumanns, der ebenfalls am besten Teverener - Darius Rohrberg - blieben ungenutzt.

Am Ende gewann der SVE die Partie dann hochverdient und konnte seine Ausgangssituation weiter verbessern. Sechs Punkte Vorsprung bei drei ausstehenden Spielen sind eine deutlich beruhigendere Lage. Auch wenn der heutige 5 : 0 Sieg von Erftstadt gegen Inde Hahn überraschte, muss jedem bewusst sein, dass man sich in dieser Situation in der Landesliga nur auf sich selber verlassen kann.

Deshalb jetzt während der Pfingstwoche den heutigen Erfolg geniessen und dann sehr konzentriert auf das Spiel in Kohlscheid in zwei Wochen vorbereiten. Das Ziel muss jetzt lauten, schnellstmöglich und konsequent den Deckel auf die nächste Saison Landesliga draufzumachen....