SVE - Germania Erftstadt-Lechenich  1 : 1 (0 : 0)

Beide Trainer waren sich nach dem Spiel schnell einig, dass das Ergebnis heute dem Spielverlauf gerecht wurde. Vor 250 Zuschauern war der SVE zu Beginn die deutlich überlegene Mannschaft, schaffte es aber nur selten vor das Tor des Gastes. Einen Freistoß von Julian Braun und einen deutlich harmloseren Versuch von Lukas Berg konnte Keeper Singh parieren und so spiegelte der Pausenstand die doch noch vorhandenen Sandkörner im Getriebe gut wider.

Auch nach dem Wechsel erwischte der SVE zunächst den besseren Start, auch weil man sich im Passpiel steigerte und Massimo Walbert prüfte den Torwart mit einem sehenswerten Distanzschuss. Der SVE drückte zwar, die spielerischen Lösungen waren aber zu oft nicht ausreichend, um wirkliche Gefahr zu erzeugen. Zu viele leichte Fehler erschwerten zudem das Aufrechterhalten einer durchgängigen Druckphase und so konnte sich der Gast immer wieder mal in Richtung SVE Tor bewegen, ohne aber Aleks Arsenovic ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Einen endlich einmal konsequent und präzise zu Ende gespielten Angriff über Emrah Cebeci und Niklas Valeirus konnte die Erftstädter Deckung nur noch mit einem deutlichen Foul im Strafraum unterbinden und Niklas Valerius traf souverän vom Punkt (62.). Das 1 : 0 hätte unserem Team eigentlich in die Karten spielen sollen, doch die erwünschte Situation währte leider viel zu kurz! Bei einem Einwurf klärte die SVE Defensive nicht entschlossen und die schnelle Hereingabe nutzte Sebastian Kaiser mit einem eindrucksvollen und unhaltbaren Kopfballtor (64.). Somit war der Vorsprung dahin und in der nächsten Viertelstunde war die fehlende körperliche und mentale Frische dann auch für alle Zuschauer spürbar.

Mit vereinten Kräften gelang es erst in den letzten Minuten der Begegnung wieder, die Partie zu beruhigen und fast hätte es sogar zum Dreier gereicht. Emrah Cebeci schickte in der Nachspielzeit erneut Nikas Valerius, dessen aus letzter Kraft versuchter Heber - eigentlich die beste Chance im gesamten Spiel- landete aber einen Meter neben dem Tor.

Trainer Achim Rodtheut sprach von einer Partie, die sowohl die noch vorhandenen Schwächen offenbarte, aber auch positive Erkenntnisse geliefert habe. " Das wir noch viel Arbeit vor uns haben, ist jedem bewusst, deshalb war der Spielverlauf mit oftmals fehlenden Kombinationssicherheit und mit zunehmender Spielzeit steigender Fehlerquote für uns keine Überraschung. Wir müssen die Geduld mitbringen und kontinuierlich im Training und den Spielen arbeiten, um schnellst möglich das gewünschte Level zu erreichen! Da die Mannschaft aber sehr gut arbeitet und alle mitziehen, weckt die Aussicht durchaus Zuversicht!"

Auch deshalb ist das kommende Pokalspiel am Donnerstag um 19 Uhr gegen den SV Breinig eine sehr gute Gelegenheit, an den Defiziten zu arbeiten und den Rekonvaleszenten aus Verletzung und Urlaub weitere Matchpraxis auf hohem Niveau zu geben.

Das Spiel am kommenden Sonntag beim GKSC Hürth ist eine Premiere bei einer für den SVE großen Unbekannten der Landesliga, der heute in der letzten Minute mit 0  .1 in Nierfeld verlor. Gegen diesen Gegner hat man noch keine Begegnung bestritten und man darf gespant sein, was unsere Jungs dort erwartet. Es wird übrigens auch diese Saison wieder ein Fanbus eingesetzt! Abfahrt ist um 14 Uhr!