Sportfreunde Hörn II - SVE III 2:3 (1:1)

Nicht schlecht. Vier Siege zum Auftakt, Spitzenreiter! Nach Spielen gegen Rhenania Richterich II, SV Horbach und zuletzt gegen die ambitionierten Teams von Ditib Aachen und Hörn II grüßt die Dritte von ganz oben. Dabei wäre man zumindest gegen Hörn aufgrund des Spielverlaufs sicher auch mit einem Unentschieden zufrieden gewesen.

Nach langem Diagonalpass von D. Krisp schloss S. Derleth gleich die erste Offensivaktion trocken zur Führung ab, die die Gastgeber aber nach mehrmaligen Versuchen bereits Mitte der ersten Halbzeit egalisierte. Nach dem Seitenwechsel wurden die Hörner dann zunehmend spielbestimmend, weil es der Dritten nicht mehr gelang, den Ball in des Gegners Hälfte zu behaupten oder gar gefährlich zu werden.  

Doch als die Zeichen dann so langsam auf Abwehrschlacht standen, schlug man in Person von J. Meier ebenso überraschend wie elegant zu. Wo andere vielleicht einen profanen Fallrückzieher ansetzen, schmeißt sich ein Meier noch lange nicht einfach auf den Rücken. Nein, im Stile einer 16 jährigen rumänischen Kunstturnerin (Zitat Hammers) reißt er eines seiner Beinchen hoch, um den Ball knapp oberhalb der Schulter treffend, “no look“ zu versenken. 73. Min., 1:2.

Und dass sich Jan bei dieser Aktion nicht verletzte, sollte noch wichtig werden, nachdem der wütende Gastgeber bereits 4 Minuten später ausgleichen konnte und (auweia) noch eine Viertelstunde zu spielen war. Denn einmal obenauf schnappte sich J. Meier nach erfolgtem Elfmeterpfiff die Kugel und verwandelte sicher (85.) …D. Hansel war unwiderstehlich in den 16ner gezogen und weithin hörbar von den Beinen geholt worden.

Schade, dass Jans unmittelbar darauf per Kopf erzielter dritter Treffer zur allgemeinen Verwunderung (Abseits?) nicht anerkannt wurde. Aber so blieb es wenigstens spannend, und T. Hagen  hatte zwei/drei weitere Male Gelegenheit, die Punkte mit tollen Paraden zu sichern. 

Mag sein, dass der sportliche Erfolg nur eine Momentaufnahme ist. Mit Blick in die Zukunft ist jedoch viel wichtiger, dass mit Sebastian Weber (bereits Ende letzter Saison) sowie aktuell Danny Hansel und Christian Schopp drei Rohdiamanten zum Team gestoßen sind, die uns, wenn Sie denn geschliffen sind, sicher noch viel Freude bereiten werden.