VfR Würselen II – SVE III 1:3 (1:1)

Nach zwei recht unglücklichen Niederlagen in Folge ringt die Dritte starke Würselener aufgrund einer kämpferischen Glanzleistung nieder.

Dabei fanden die Gastgeber auf dem nur schwer bespielbaren Rasenplatz zunächst besser ins Spiel, auch wenn S. Derleth nach einem untergrundbedingten Pingpong gleich in der ersten Minute alleine vor dem gut parierenden Heimkeeper auftauchte. Der VfR schnürte die Dritte ein und zeichnete sich für die eine oder andere brenzlige Situation verantwortlich. Erst nach rund einer ¼ Std. gelang es der Dritten, das Spiel offen zu gestalten und selber offensiv zu werden. Doch als man gerade alles unter Kontrolle zu haben schien, nutzte der VfR einen völlig verpatzten SVE-Freistoß, um aus rund 35 m ins halbwegs verwaiste Tor zu schlenzen …sehr ärgerlich. Sehr erfreulich war dann, dass man sich hiervon nicht sonderlich beeindrucken ließ und durch Chr. Berger mit dem Pausenpfiff noch zum verdienten Ausgleich kam.

 

Dass man durch diese kleine Trotzreaktion schon erste Körner gelassen hatte, wurde dann in Halbzeit zwei deutlich, als man den Würselenern, den anziehenden Temperaturen und dem Geläuf recht bald nur noch kämpferisch begegnen konnte. Das allerdings mit Bravour und als entschlossene Einheit. Und nachdem Mattis Klöpper im Tor (nochmal vielen Dank fürs Aushelfen) dann auch noch mehrfach kühlen Kopf bewahrt und Adler Büsing per Abschlag in Position gebracht hatte, markierte dieser aus dem vielzitierten Nichts und ohne zu fackeln das 1:2.

Hiervon leicht geschockt und durch taktisch gewiefte Auswechseleien weiter aus dem Rhythmus gebracht, entwickelten die Würselener nun deutlich weniger Zug zum Tor, und die Dritte konnte sich zunehmend befreien. Als das  Spielgeschehen dann schon auf die Zielgerade bog, gelang S. Goll noch das Tor des Tages. Einen langen Ball von Adler Büsing abgelegt bekommend und keine Lust auf einen sicher anstrengenden Konter verspürend, schloss er einfach mal, noch im Mittelkreis stehend, per No-Look-Bogenlampe ab. Der Ball landete ohne aufzusetzen unter ebenso großem Staunen wie Jubel gleich hinter der Torlinie, das Spiel war entschieden, die ersten Stiefel Bier wurden bestellt.