Glück gehabt! Nur die Anfangsphase war reif für die Liga!

SVE - Spvg. Wesseling-Urfeld  0 : 0

Trotz Dauerregen und fiesem Herbstwetter hatten sich gut 250 Zuschauer am Kunstrasen der Delheid&Frommhold Arena eingefunden und sahen eine kurzweilige Partie!

Dabei startete der SVE furios und hätte schon nach 50 Sekunden in Führung gehen können, doch Gästekeeper Gräber parierte den Kopfball von Jan Vopel aus kürzester Distanz überragend. Die ersten 25 Minuten gehörten unserer Mannschaft, die noch weitere gefährliche Abschlüsse erzeugte, so einen Lattentreffer. Dass der ansonsten starke Schiedsrichter Thomas Linn einen klaren Foulelfmeter gegen Niklas Valerius nicht gab, der vielleicht sogar einen Platzverweis zur Folge gehabt hätte, war noch kein Grund, um aus der Spur zu geraten.

Doch mit der ersten Chance der Gäste war ein Bruch ins Spiel der jungen und - zwangsweise - umformierten Eilendorfer Mannschaft gekommen. Bis zum Seitenwechsel traf der Gast binnen zwanzig Minuten dreimal Latte und Pfosten und musste Torwart André Giron mehrmals aufmerksam retten.

Der Zugriff ging verloren und der SVE und seine Fans waren froh, dass man mit dem torlosen Unentschieden in die Pause gehen konnte.

Nach der Pause gab es dann deutlich weniger Torgelegenheiten auf beiden Seiten, erst zum Ende hin wurde es wieder dramatisch. Die Gäste, immerhin mit 120 Minuten Pokalendspiel vom Donnerstag in den Beinen, brachen nicht ein und durchkreuzten damit den Plan des SVE, in der Schlussphase zuzuschlagen.

Im Gegenteil hatte in den letzten Minuten der Gast aus Wesseling noch mehrmals den Siegtreffer auf dem Fuß. Zweimal Gebälk und zweimal ein starker André Giron sorgten dann am Ende für Erleichterung über einen "gewonnenen", glücklichen Punkt.

Für den SVE geht es nun in der kommenden Woche - erstmalig im Seniorenbereich - nach Pesch. Der FC gewann heute mit 5 : 3 gegen den SV Breinig und stellt für unser Team eine große Herausforderung.

Laut Trainerteam bleibt dabei in der Woche das vorrangige Ziel, möglichst viele verletzte Spieler wieder an den Kader zu führen und die Fehler so zu analysieren, dass die jungen Spieler schnell vorwärts kommen und die Leistungsträger, die teilweise auch krankheitsbedingt heute nicht fit waren, wieder ihre Qualität auf den Platz bringen.

 


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