U17 gewinnt in Wegberg-Beeck

FC Wegberg-Beeck U17 - SVE U17 0:2 (0:0)

Am vergangenen Sonntag musste die U17 zum ersten Auswärtsspiel der noch sehr jungen Mittelrheinliga-Saison reisen - es ging zum FC Wegberg-Beeck!
Die neu zusammengestellte Mannschaft des SV stand sich in der ersten Halbzeit eher selbst im Wege. Einsatzbereitschaft und Struktur stimmten, doch waren die Eilendorfer unruhig, ängstlich, hektisch, wollten sie doch unbedingt am 2. Spieltag beweisen, dass sie Punkte verdient haben. Sehr zerfahrenes Spiel mit unzureichenden Aktionen in beide Richtungen charakterisierten diese Halbzeit. 
Im zweiten Durchgang konnten die SVer den Schalter umlegen und den Gedanken fassen, dass mehr zu gewinnen, als denn zu verlieren war. So kamen sie zielstrebiger, besser gestaffelt und ruhiger aus der Kabine und konnten sukzessive die spielkontrolle übernehmen. Auch Wegberg zeigte ähnliche Probleme, konnten sie doch strukturell nur schwer Zugriff auf die Partie erlangen, waren zunehmend ausschließlich über Standards gefährlich bzw. eine Annäherung zum SV-Tor. So konnten die Eilendorfer im Laufe des Spieles ihr Spiel besser aufziehen und durch die Entschlossenheit und Spielkontrolle arbeiteten sich kontinuierlich weiter nach vorne. Der SV erzielte dann in Person von Einwechselspieler Kevin Giessler das 0:1. Nach der Führung stellte sich selbstredend mehr Zutrauen auf seitens des SV ein und umgekehrt beim Gegner. So konnte das Team von der Halfenstraße in der 71. Minute das verdiente 0:2 erzielen. In der Folge kam Wegberg mit mehreren Freistößen und Ecken vor das SV-Gehäuse, letztlich war davon aber keine(r) tatsächlich noch gefährlich. 
 
Fazit: natürlich ist ersichtlich, dass das Team sich erst noch finden muss und am Anfang ihrer Entwicklung steht. Der unbedingte Wille war erkennbar, dazu müssen wir aber lernen, auch sachlich im Plan zu bleiben und Geduld zu haben. Es war aufgrund der 2. Halbzeit dann ein verdienter Erfolg des SV in einem eher schwachen MRL-Spiel. Von unserer Seite aus haben wir als Aufsteiger viel vor uns, müssen die neu formierte Truppe weiter entwickeln und uns auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Wir denken von Spiel zu Spiel und wollen uns zeigen. Eben nach dem Motto: es gibt viel mehr zu gewinnen, als zu verlieren! 

Drucken   E-Mail