Heute bekam man Besuch von der Mannschaft aus Broichweiden. Nachdem die Erste im Spiel vor uns schon nicht gewinnen konnte, wollten wir es besser machen.

SV Mutscheid – SVE A-Juniorinnen  2:2 (2:2)

Auf der personell allerletzten Rille bringen unsere A-Juniorinnen wie vor knapp zwei Monaten einen Punkt aus der Eifel mit. Dass dies mit gerade einmal 10 ½ einsatzfähigen Spielerinnen gelingt, unterstreicht abermals den unbändigen Kampfeswillen und tollen Teamgeist in der Truppe.

Nachdem man beim SV Mutscheid (an Bad Münstereifel vorbei in Richtung Ahr) in jetzt ja fast schon gewohnter, familiärer Atmosphäre mit Kaffee und Kuchen empfangen worden war, und man sich in Ermangelung eines offiziellen Schiedsrichters darauf verständigt hatte, einem angehenden mutscheider Jungschiedsrichter die Leitung der Partie anzuvertrauen, ging es mit Anpfiff gleich turbulent zur Sache. Den zu Beginn offenen Schlagabtausch konnten unsere Mädels dabei klar für sich entscheiden. Nach zwei blitzsauberen Toren, Lea Fechner verwandelte jeweils bombensicher im Duell mit der gegnerischen Torfrau, stand es nach rund 10 Minuten 2:0. Was für ein Auftakt!

In der Folge stellten die Mutscheiderinnen defensiv um, ließen den jungen SVE-Damen in Torraumnähe kaum noch Platz zur Entfaltung und bliesen mit einer Portion Wut im Bauch zur Offensive. Und gerade, als man den Eindruck hatte, unsere Mädels hätten den gröbsten Ansturm überstanden, gelang den Gastgeberinnen zunächst per Freistoß, dann aus einer Kontersituation heraus, noch vor der Pause der sicher nicht unverdiente, aber dann doch überraschende Ausgleich.   

Nach Wiederbeginn änderte sich das Geschehen dahingehend, dass der SVE den SVM vermehrt in dessen Hälfte binden konnte, ohne dabei allerdings die zwei/drei sich bietenden Gelegenheiten (u. a. ein schön getretener Freistoß von Janne Reinardy) nutzen zu können. Da dies dem SVM in den letzten Spielminuten dank Pfostenglück und einer aufmerksamen Nicola Winkler im Tor aber auch nicht mehr gelang, blieb es beim gerechterweise erkämpften Unentschieden.

Wie schön entspannt und gut gelaunt doch eine noch so weite Heimreise verläuft, wenn man punktemäßig etwas im Gepäck hat, und dann noch wirklich jede von sich behaupten kann, 100 % und mehr in die Waagschale geworfen zu haben.

 

(von Matthias Kaußen)

SVE A-Juniorinnen – SG Waldenrath/​Straeten-Breberen 3:3 (1:0)

Ob das der gelungenste Einstand der Sportgeschichte war, lässt sich nur schwer recherchieren. Fest steht aber, dass Lea Fechner bei ihrem ersten richtigen Fußballspiel überhaupt, gleich unglaubliche drei (!!!) Treffer erzielte, die am Ende aber nur beinahe zum Sieg unserer Mädchen reichten.

Bericht von Jochen Heck

Dieser Sonntag wird allen Beteiligten lange in Erinnerung bleiben! Luisa Kaußen wurde 14 und überraschte Mannschaft und Trainer mit einem leckeren (natürlich selbstgebackenen) Geburtstagskuchen. Dies blieb zunächst die einzig gute Nachricht. Einige Krankheiten sowie anstehende Klausuren in der Schule sorgten dafür, dass wir mit gerade mal 11 Spielerinnen gen Bad Münstereifel fuhren. Nach einer langen Fahrt durch die schöne Eifel – wahlweise noch länger über die Autobahn – kamen wir frohgemut in Mutscheid an. An einen Sportplatz war allerdings zunächst nicht zu denken. Voller Eifer suchten wir nach Flutlichtmasten, Parkplätzen o.ä. – zunächst ohne Erfolg. Wir durchkämmten den Ortskern (geschätzt 20 Häuser), bis plötzlich im Auto der Ruf „Da ist ein Mensch!“ ertönte. Eine Dame mit grandiosen Ortskenntnissen wies uns den Weg. 
Am Platz konnten wir dann Tätigkeiten aus grauer Vorzeit beobachten: ein Herr zog auf der Asche die Linien

Bericht von Matthias Kaussen

SVE A-Juniorinnen – SG Hellenthal (nur) 0:6 (0:4)

Gegen den unangefochtenen Klassenprimus setzte es zwar eine klare Niederlage, die aber deutlich ansehnlicher ausfiel, als zu befürchten war. Gewannen die Gäste gegen Konkurrenz unserer Kragenweite bisher 15 bzw. 16:0, wurde ihnen beim SV erbitterte Gegenwehr geleistet.
Sah es zunächst so aus, als ob Eva Schröder, heute erstmalig im Tor aufgeboten, jeden Ball sogar würde festhalten können, musste sie in Halbzeit eins am Ende doch 4x hinter sich greifen. Dabei waren unseren A-Mädels dem zwischenzeitlichen 1:3 sogar näher als der Gast dem 0:4 :-). Eine mindestens zweiminütige Drangphase fand ihr jähes Ende aber leider an der gegnerischen Latte. Janne Renardy hatte einen Freistoß aus gut und gerne wenn nicht noch mehr Metern direkt aufs Tor gezogen. 
Bemerkenswert an Halbzeit zwei war, dass unsere jungen Damen trotz des Rückstands zu keiner Zeit auch nur einen Hauch nachließen. Ganz im Gegenteil gewann man den Eindruck, dass es zunehmend Spaß machte, den Gegner, wo immer man ihn packen konnte, am Spielaufbau, Flanken oder Torabschluss zu hindern. Dass man darüber hinaus nach Ballgewinn stets bemüht war, gleich mit mehreren Spielerinnen nach vorne Akzente zu setzen, war der i-Punkt auf einer ganz tollen kämpferischen Leistung, die Trainer, Betreuer und familiären Anhang gleichermaßen stolz machte. 

Ein besonderes Dankeschön noch an den Unparteiischen, der die Partie trotz Verletzung und Schmerzen im Knie souverän zu Ende brachte, wozu beide Mannschaften mit ungemein fairem Umgang beitrugen.Anker