Bericht von Florian Greven

 

Am Samstag den 5. April trafen die c-Jugenden Von Sv Eilendorf und Roetgen aufeinander. Es war für beide Mannschaften ein sehr wichtiges Spiel, da beide ernsthafte Ambitionen auf einen Platz für die Bezirksliga-Qualifikation hatten. Doch die Wichtigkeit dieses Spiels ließ sich während der Partie nicht erkennen. Von Anfang an fehlte es beiden Mannschaften an Ideen, der Kampfgeist ließ auch zu wünschen übrig und es passierten erstaunlich viele einfache Fehler. So kam es schon recht früh nach einer aneinanderkettung mehrerer individueller Fehler zum völlig überflüssigen 1:0 für Roetgen. Anschließend plätscherte das Spiel so vor sich hin und es gab nur wenige wirklich gute AKtionen. Ein Großteil der ersten Halbzeit spielte sich im Mittelfeld ab, wo der Ball ohne Ideen oder Risiko bereitschaft minutenlang hin und her geschoben wurde. Roetgen war defensiv gut sortiert und Eilendorf fand, abgesehen von wenigen Einzelaktionen, keinen echten Weg, diese Abwehrreihen zu durchstoßen. 

 

Nach einer recht deutlichen Halbzeitansprache unserer Trainer Wolfgang Korr und Patrick Grabe lief es in der zweiten Halbzeit schon besser, doch immer noch nicht wirklich optimal. Eilendorf bekam das Spiel mehr und mehr in den Griff, spielte mit mehr Druck nach vorne, doch die entscheidenden Torraumszenen blieben aus. Es wurde jetzt mehr über die Flügel gespielt und es kamen auch einige Flanken in den Roetgener Strafraum, die aber alle keine Gefahr brachten. Doch in der Schlussphase machte Eilendorf nochmal mehr Druck und so erziehlte Miguel Alvarez nach einem Freistoß und anschließender Verwirrung vor dem roetgener Tor per Abstauber das mittlerweile verdiente 1:1. Das war der Anfang von sehr brisanten Schlussminuten. Das Spiel wurde härter, es gab mehr Fouls und auch einen Verbalen Ausrutscher eines roetgener Spielers, der aber, meiner Meinung nach zuunrecht, vom  Schiedsridchter nicht geahndet wurde. So ging ein umkämpftes aber fußballerisch eher schwaches Spiel mit einem Unentschieden, über das sich keine der beiden Mannschaft so recht freuen konnte, zu ende.