Bei angenehmen Frühlingswetter trat die C2 in Vaalserquartier an. Wie vor jedem Spiel in dieser Saison war klar, dass unser Team selber über Sieg und Niederlage entscheiden konnte. Spielt man konzentriert einfachen, klaren Fußball, gewinnt man. Versucht man sich an langen Zauberpässen und agiert lässig, bringt man den Gegner ins Spiel. Gegen den spielstarken Gegner aus dem äußersten Westen entschied sich das  Team heute dazu das Spiel viel zu offen zu gestalten und damit zumindest einen Trainer an den Rande eines Nervenzusammenbruchs zu bringen. Viel zu selten - besonders in der zweiten Halbzeit- schaffte man es sich in der Hälfte des Gegners festzuspielen und den Gegner durch eigenen Ballbesitz vom Tor fernzuhalten. Zudem zogen die unzähligen Ballverluste immer wieder Sprints jedes Einzelnen in die Defensive nach sich, was eine sichtbare kollektive konditionelle Erschöpfung zur Folge hatte.  Dass Vaalserquartier dies nicht bestrafte und sogar noch einen Elfmeter verschoss, ist nur Fortuna zu verdanken.

Es war zwar kein schlechtes Spiel, was die Mannschaft bot, - immerhin hat man 3:1 beim Tabellenführer gewonnen - aber die aufkommende Spannung und der in der Luft liegende Ausgleichstreffer waren einfach unnötig. Die Mannschaft hat nicht am Limit gespielt. Sie hat wieder mal nicht 100% gespielt. Und das ist einfach schade, denn in der Mannschaft steckt noch richtig viel drin!

An die Jungs: Ihr seid in der Lage so ein Spiel viel klarer zu gestalten. Und es gilt wie immer das gleiche: Die Mittel hierfür habt ihr. Ihr müsst sie nur abrufen!. Wir sehen uns am Montag und erwarten von einigen Spielern eine Reaktion.