SVE II - GW Broicher Siedlung  7 : 0 (2 : 0)

Tore: Heck, T. Schwarz, Robens, Cuje, Staritz (3)

 

SVE III - Germania Eicherscheid II  1 : 0 (0 : 0)

Tor: Eigentor

 

JS Wenau - SVE 3 : 2 (0 : 2)

Im letzten Testspiel musste unser Team heute eine enttäuschende Niederlage einstecken. Hierbei war weniger das Ergebnis, sondern viel mehr das Zustandekommen Grund, sich doch erhebliche Sorgen Richtung Meisterschaft machen zu müssen. Erneut kam der SVE sehr gut in die Partie, hatte direkt durch Emrah Cebeci eine hundertprozentige Möglichkeit, als dieser freistehend vor dem gegnerischen Torwart scheiterte, konnte aber bereits nach 9 Minuten durch Niklas Valerius, nach Vorlage von Rene Lauffenberg, die Führung erzielen. Bis zur 30. Minute hatte man durch Valerius zwei weitere, hundertprozentige Chancen und scheiterte zudem Julian Braun am Innenpfosten. Eine Flanke von Lauffenberg verwandelte ein Abwehrspieler zur 2 : 0 Führung. Das sah alles spielerisch sehr ordentlich aus.

Nach der Pause dann ein vollkommen anderes Bild. Der Gastgeber war nun in allen Fußballrelevanten Dingen überlegen und führte unsere Mannschaft, die sich teilweise ungewohnt widerstandslos präsentierte, förmlich vor. Dass es bei der knappen Niederlage bleib, war eher dem Unvermögen des JS Wenau und dem durchaus vorhandenen Glück in der ein oder anderen Situaiton zu verdanken, als einer Leistungsbereitschaft bei unseren Jungs.

Ob das Pokalspiel von vor zwei Tagen in den Beinen hing oder der immer noch  -zum Teil urlaubsbedingt, zum Teil durch Verletzungen - schwache Fitnesszustand auschlaggebend war oder ob einfach andere Dinge heute im Kopf wichtiger waren, bleibt wohl das Geheimnis der Mannschaft. Die Eilendorfer Zuschauer waren jedenfalls zurecht erschrocken, wie einfach die Wenauer ein ums andere Mal ohne spürbare Gegenwehr vor das SVE Tor kamen.

Trainer Achim Rodtheut analysierte dennoch nüchtern: "Was wir heute erlebt haben, ist zum einen nicht überraschend, weil halt einige Jungs noch erheblichen Rückstand wegen langer Verletzung und Urlaub haben, zum anderen ist es aber inakzeptabel, dass man sich in der zweiten Halbzeit als ganze Mannschaft so ohne Gegenwehr und ohne erkennbare Bereitschaft über den inneren Schweinehund zu gehen, im letzten Test präsentiert.

Wir wussten vor Beginn der Vorbereitung, dass es ein weiter Weg wird. Daher muss man auch solche Erlebnisse in der Entwicklung des Teams respektieren, die heute in der zweiten Halbzeit fehlende Bereitschaft auf Fehler zu reagieren und Wege zu machen, muss aber eine Ausnahme sein, denn das "alles geben wollen", war immer unsere Stärke!"